BEGRÜSSUNGSWORT
Der Dezember ist ein ganz besonderer Monat in der BBYO. Die Ortsgruppen schließen ihre Amtszeit mit Übernachtungspartys ab. Die Regionen veranstalten Winterkongresse. Und unsere Bewegung richtet den Global Shabbat aus – ein beeindruckendes jährliches Ereignis, das Jugendliche auf der ganzen Welt zusammenbringt, um am selben Wochenende den Schabbat einzuläuten.
Das Centennial-Motto für das diesjährige Global-Shabbat-Wochenende (8.–9. Dezember) lautete„Forever Young“. Obwohl unsere jugendlichen Leiter den Global Shabbat ursprünglich als Teil der Hundertjahrfeier BBYOgeplant hatten, haben wir das Thema angesichts der tragischen Ereignisse, die sich am 7. Oktober in Israel ereigneten,und des seitdem weltweit zunehmenden Antisemitismus auf„Responding to the Moment“ (Auf den Momentreagieren)umgestellt.Viele der diesjährigen Programme regten Teenager zu Gesprächen über Israel und Antisemitismus an und boten Möglichkeiten, gemeinnützige Arbeit zu leisten.
Und was für ein Moment das war! Schätzungen zufolge haben wirüber 16.000 Jugendliche und Gemeindemitgliedererreicht – fastdoppeltso viele wie im Vorjahr. Insgesamt fanden am Wochenende 138 Veranstaltungen gleichzeitig statt. Zum ersten Mal überhaupt BBYO den „Global Shabbat“ in Reno, Boise, Tahoe und El Salvador. In 14 Städten in ganz Uganda versammelten sich die jüdischen Gemeinden zu interaktiven Workshops über jüdische Kultur, Tradition und Werte. Unsere Region Nordtexas-Oklahoma brachte die jüdische Gemeinde des Großraums Dallas zu einer Hilfsgüteraktion für Israel zusammen. Die Region Nassau Suffolk organisierte gemeinsam mit einer örtlichen Synagoge einen außergewöhnlichen Abend mit von Jugendlichen geleiteten Gottesdiensten, Abendessen, Gelt-Spielen und einer Eisbar. Unsere Partnerorganisation in Israel, Maccabi Tzair, veranstaltete 21 Programme, an denen über 4.000 Jugendliche und Gemeindemitglieder teilnahmen. Zu ihren Programmen gehörten die Ausrichtung eines Schabbats für Israelis, die nach dem Terroranschlag vom 7. Oktober umziehen mussten, sowie das Backen von Challah und Leckereien für IDF-Soldaten.
Als Bewegung haben wir uns zusammengeschlossen, um nicht nur den Schabbat zu feiern, sondern auch zu zeigen, dass unser jüdischer Stolz nicht geschwächt werden kann und wird. Wir sind sehr dankbar für Ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieser Programme im gesamten Orden.
Jess Zimmerman
Leiterin Content Operations, Jewish Enrichment