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Parascha Wajechi
In der Toralesung dieser Woche steht Jakob kurz vor dem Tod und möchte seine elf Söhne segnen. Nachdem er jedem von ihnen seinen ganz eigenen Segen gegeben hat, beschließt er, auch Josephs Söhne Ephraim und Manasse zu segnen. Nach Jakobs Tod begraben ihn alle seine Kinder zusammen mit Josephs Söhnen in der Höhle von Machpela. Jakobs Kinder, die den Ursprung der zwölf Stämme Israels bilden, schämen sich für ihr Verhalten gegenüber Joseph. Sie bieten sich als Josephs Sklaven an, doch Joseph nimmt ihr Schuldopfer nicht an, da er die Rolle der Brüder in Gottes göttlichem Plan versteht.
Bei BBYO entwickeln Jugendliche großartige Ideen und Programmkonzepte, von denen sie überzeugt sind, dass sie Potenzial haben, doch manchmal scheitert ein Programm und ist nicht so erfolgreich, wie sie es sich erhofft hatten. Es ist hilfreich, sich daran zu erinnern, wie Joseph sich gegenüber seiner Familie verhalten hat. Anstatt Schuld zuzuweisen, sollte man die Ereignisse als Teil eines göttlichen Plans akzeptieren. Nur weil ein Programm oder ein Schabbatgottesdienst nicht so verlaufen ist, wie man es sich vorgestellt hat, bedeutet das nicht, dass alles scheitern wird. Man muss seine Misserfolge annehmen und aus ihnen lernen, indem man zukünftige Programme und Gottesdienste entsprechend anpasst. Auf diese Weise wird alles, was nicht funktioniert hat, beim nächsten Mal geändert.
Nachdem Joseph das Angebot seiner Brüder abgelehnt hatte, lebten sie fortan als eine Familie in Ägypten zusammen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Leben uns vor Herausforderungen stellt, bei denen man mit Menschen zusammenleben muss, deren Werte man nicht teilt. Man muss jedoch lernen, gemeinsam auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Joseph und seine Familie hätten sich buchstäblich fast gegenseitig umgebracht, aber sie waren dennoch in der Lage, nach all dem Chaos und den Strapazen, die Josephs Familie ihm zugefügt hatte, miteinander zu leben. Wenn er das schaffen kann, kannst du auch kleinere Herausforderungen meistern.
Am Ende dieser Parascha stirbt Josef, und seine letzten Worte lauten: „Wenn Gott euch eines Tages wieder gedenkt, dann sollt ihr meine Gebeine von diesem Ort heraufholen.“ Selbst nach all den familiären Dramen und Spannungen vertraut Josef seinen Brüdern immer noch. Bei BBYO müssen BBYO den Menschen vertrauen können, mit denen wir zusammenarbeiten. Auch wenn ihr euch vielleicht nicht mit jedem einzelnen Mitglied eures Ortsverbands versteht, könnt ihr dennoch Seite an Seite arbeiten und etwas in der Welt bewegen.
Shabbat Shalom
, Noam Yaari und Milton Mosk IV, Sh'lichim der Region Lonestar
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