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Die Parascha Pekudei dieser Woche schließt die Erzählung darüber ab, wie die Israeliten Gottes Gebot zur Errichtung des Mischkans umsetzten, und bildet den Abschluss des Buches Exodus. Unter anderem erfahren wir etwas über die Baumaterialien, die die Kinder Israels für den Bau des Mischkans spendeten, sowie über die priesterlichen Gewänder, darunter den Efod (Schurz), den Me’il (Mantel) und die Zitzit (Kronen). Dann, im vorletzten Kapitel des Buches Exodus, ist der Bau des Mischkans vollendet. Der Text betont, dass die Kinder Israels die Anweisungen befolgten, die Gott Mose gegeben hatte, woraufhin Mose sie segnete. Zu diesem Zeitpunkt ist es jedem verboten, den Mischkan zu betreten, mit Ausnahme des Kohen Gadol – und das auch nur an Jom Kippur. Schließlich erfahren wir von Wolken und Feuer, die Zeichen für Gottes Gegenwart sind. Nachdem der Mischkan fertiggestellt war, waren die Kinder Israels bereit, sich auf den Weg in ihr gelobtes Land zu machen; dennoch verließen sie den Fuß des Sinai noch eine ganze Weile nicht.

Viele Gelehrte vergleichen die Errichtung des Mischkan mit der Erschaffung der Welt. Denn die Erschaffung des Universums war Gottes Wunder, und die Errichtung eines Bauwerks, das das Göttliche beherbergt, ist das Wunder des Menschen.  Der Kern der Geschichte ist, dass Menschen in ihrem Alltag durch Gedanken, Worte oder Taten ein Zuhause für Gott schaffen können. Gott sagt: „Baut mir ein Heiligtum, damit ich unter euch wohnen kann“, und obwohl sich dies auf ein physisches Gebäude bezieht, umgibt uns das Heiligtum allezeit. Ich hoffe, dass jeder beginnt, Gottes Gegenwart in seinem Alltag wahrzunehmen.

Schabbat Schalom,

Ruby Borer, BBYO

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