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Die Parascha dieser Woche, „Chayei Sarah“, befasst sich mit dem Leben Saras und dem Vermächtnis, das sie bei ihrem Tod hinterlässt.

Die Parascha beginnt mit dem Tod Saras im Alter von 127 Jahren. Abraham verhandelt mit den Hethitern über den Kauf der Höhle von Machpela in Hebron als Grabstätte und macht sie damit zum ersten Stück Land, das dem jüdischen Volk im Land Israel gehört. Abraham schickt seinen Diener (traditionell als Elieser verstanden) aus, um aus seiner Familie in Aram-Naharaim eine geeignete Frau für Isaak zu finden. Elieser betet um ein Zeichen, um die richtige Frau zu erkennen, und bittet darum, dass sie ihm und seinen Kamelen Wasser anbietet.

Rebekka kommt am Brunnen an und erfüllt genau die Bedingungen, die Elieser in seinem Gebet genannt hatte. Sie beweist Freundlichkeit und Großzügigkeit – Eigenschaften, die sie zur perfekten Partnerin für Isaak machen. Die Gegenstände in Saras Zelt, die ihre Seele verkörpern – wie die Kerzen, die stets brannten, und das Brot, das immer frisch war –, tauchen wieder auf, als Rebekka eintritt, und symbolisieren damit, dass sie Saras Vermächtnis weiterführt.

Nachdem sie ihre Familie kennengelernt und mit ihrem Bruder Laban und ihrem Vater Bethuel verhandelt hat, willigt Rebekka ein, sofort mit Elieser aufzubrechen. Rebekka und Isaak begegnen sich auf den Feldern, und Isaak führt sie in das Zelt seiner Mutter Sara. Dies verdeutlicht die Bedeutung der Frauen in der Bibel und zeigt, wie Saras Vermächtnis als Matriarchin und ihr Glaube durch die nächste Matriarchin der Familie weiterleben.

Dieses Kapitel befasst sich auch mit der Trauer Abrahams, der seine Trauer offen und öffentlich zum Ausdruck bringt. Daraus lernen wir, dass es in Ordnung ist, unsere Gefühle offen zu zeigen. Abraham stirbt im Alter von 175 Jahren und wird von Isaak und Ismael, die sich zur Ehrung ihres Vaters wieder vereinen, neben Sara in der Höhle von Machpela beigesetzt.

Ich lade euch an diesem Schabbat ein, darüber nachzudenken: Wie lebt ihr euer Leben? Was macht euch aus? Was wird euer Vermächtnis sein?

Shabbat Shalom
Zoe Kaufman, Region Ost: Rat von North Carolina

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