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68f148155da9284f320ee1ee_Yuval Cohen Kallah 26. Juli – 232 (1)

Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, in verschiedenen Lebensbereichen unterschiedliche Masken zu tragen? Eine in der Schule, eine zu Hause und eine andere im Kreis deiner Freunde – und hast du dich jemals gefragt, wer die Person hinter diesen Masken wirklich ist? 

Die Toralesung dieser Woche, Paraschat Bereschit, beginnt mit der Schöpfungsgeschichte. Doch versteckt in all den Einzelheiten über Licht, Wasser und Tiere findet sich ein einziger Satz, der genau dieses Gefühl zum Ausdruck bringt. 

„Und Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, nach dem Ebenbild Gottes“

„Und Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild: Er schuf ihn nach dem Ebenbild Gottes.“ Das ist keine physische Beschreibung. Es sagt uns, dass jeder von uns einen göttlichen Funken in sich trägt, ein einzigartiges Wesen, das uns zu dem macht, was wir sind. Auf unserer Lebensreise geht es nicht darum, herauszufinden, wer wir sein wollen, sondern darum, zu entdecken, wozu wir geschaffen wurden. Meine Entdeckungsreise wurde wirklich von BBYO geprägt. Bevor ich beitrat, fühlte ich mich immer wie eine Liste von Etiketten: eine Tochter, eine Schülerin, eine Teamkollegin. Ich hatte eine Identität, aber es war eine, die von anderen und für andere geschaffen worden war. Ich fühlte mich immer unter Druck gesetzt, etwas zu sein, das ich nicht war, und ich war mir nicht sicher, wie mein wahres Ich aussah. Doch dann fand ich diese Gemeinschaft. Ich erinnere mich an meine erste Übernachtung im Ortsverband, eine Selbstfürsorge-Schabbat-Übernachtung. Ich hatte solche Angst, aber als ich dort ankam, waren alle Mädchen so herzlich, und ich konnte sehen, dass jede ganz unverfälscht sie selbst war. Es war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, loslassen zu können und akzeptiert zu werden. Je mehr ich mich engagierte, desto mehr BBYO mir BBYO , mich zu einer Führungskraft zu entwickeln, und gab mir die Kraft, meine jüdische Identität zu erkunden – was ohne meine Erfahrungen bei Kallah und die Unterstützung meiner Gemeinschaft wohl nicht möglich gewesen wäre. BBYO wie ein Spiegel, der mir half, mein wahres Ich zu sehen. Es gab mir die Kraft und den Mut, meine Maske abzulegen und die Person zu entdecken, zu der ich bestimmt war. Ich begann zu erkennen, dass meine Identität nichts war, was ich aufbauen musste, sondern etwas, das ich entdecken durfte. Ich begann zu erkennen, dass genau die Dinge, die mich einzigartig machen, ein Spiegelbild dieses göttlichen Bildes sind. Beireishit lehrt uns, dass wir alle nach dem göttlichen Bild geschaffen sind – wie kannst du dieses Bild also für dich selbst offenbaren?

Schabbat Schalom, 

Molly Rose Cloutier

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