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Ein Jahr nach meinem unvergesslichen Sommer: Wie ich mich weiterentwickelt habe, was ich gelernt habe und Tipps für dich
27. Juni 2024,
Ein Tag, der mein Leben für immer verändert hat.
Wenn man bedenkt, dass ich vor gerade einmal einem Jahr den größten Teil dieses Tages voller Vorfreude am Flughafen Newark verbracht habe. Dann folgte das lange Warten vor dem Haus, bevor der Bus endlich vor den Toren von Perlman vorfuhr. Die Mitarbeiter jubelten, und in diesem Moment wusste ich: Das würde einer der schönsten Sommer meines Lebens werden.
ILTC und Kallah waren meine ersten richtigen Erfahrungen mit BBYO. Klar, ich war schon bei ein paar Veranstaltungen in meiner Heimatregion gewesen, sodass ich einige bekannte Gesichter sah, aber erst als ich in Perlman ankam, habe ich die Magie von BBYO wirklich erlebt.
Nachdem ich mich an diesem Tag in meiner Hütte eingerichtet hatte, ging ich zum Abendessen, wo ich die Küche von Chefkoch Jeff probieren konnte, von der ich schon so viel gehört hatte. Kurz nach dem Abendessen machten wir uns auf den Weg zum ILTC-Fest, einem Fest, auf dem wir nach einem langen Reisetag jede Menge neue Leute kennenlernen und Spaß haben konnten. Der Streichelzoo war ebenfalls ein großes Highlight! Beim Basteln meines Namensschilds lernte ich einige meiner bis heute engsten Freunde kennen! Selbst nach einem langen Reisetag fühlte ich mich voller Energie, aufgeregt und bereit für das, was als Nächstes kommen würde.
Es gibt noch so viele weitere Gründe, warum mein Perlman-Sommer zum Sommer meines Lebens wurde, und du kannst hier alles darüber lesen – The Shofar Ein Sommer fürs Leben.
Möchtest du dich stärker bei BBYO engagieren? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Bevor ich dir ein paar Tipps gebe, denk daran: Sei einfach du selbst. Mach das Beste aus jedem Augenblick. Die Zeit vergeht viel schneller, als es den Anschein hat.
- Geh hin und lerne so viele neue Leute wie möglich kennen. Hab keine Angst davor, dich etwas unbehaglich zu fühlen – alle sind in derselben Situation. Es ist für alle das erste Mal im Camp, und vielleicht freundest du dich ja mit den Leuten an, die neben dir im Bus sitzen oder mit denen du in der Schlange zum Frühstück stehst. Man weiß ja nie, wer vielleicht zu einem Freund fürs Leben wird.
- Probiert alles aus, was Perlman zu bieten hat! Geh zum See und kühl dich ab, und besuche jede How-To- oder Limmud-Session, die dich interessiert. Und schlaf nicht nur. Klar, die langen Programmiertage machen ein Nickerchen verlockend, aber es ist entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen Erholung und Teilnahme zu finden. Ich verspreche dir, du wirst es dir später danken. Denk auch daran, dass deine Freizeit kostbar ist. Nutze diese Zeit, um neue Ideen zu entdecken, neue Leute kennenzulernen und Fragen zu stellen.
- Es ist ganz normal, sich überfordert zu fühlen. Beim ILTC lernst du so viel in so kurzer Zeit. Kallah bringt einen tieferen Aspekt der Selbstreflexion und der jüdischen Identität mit sich. Es ist ganz normal, dass man Zeit zum Ausruhen und Nachdenken braucht. Für mich war der Übergang vom ILTC zu Kallah schwierig; ich brauchte ruhige Momente, um nachzudenken und neue Energie zu tanken. Aber jeder ist anders. Wenn du lieber mit deinen Freunden reden, auf dem Rundweg spazieren gehen, in einer Hängematte ein Nickerchen machen oder dir einen Snack vom Shuk holen möchtest, tu das, was für dich am besten ist.
- Tragt unbedingt Sonnencreme auf und trinkt viel Wasser. Ich weiß, das klingt selbstverständlich. Jedes Jahr gibt es Leute, die dehydrieren oder einen Sonnenbrand bekommen, und das ist keine Lappalie. Und ja, ihr werdet mindestens einmal krank werden. Ob wegen Wetterumschwüngen oder stressigen Tagen – das kommt vor. Seid einfach darauf vorbereitet und lasst euch davon nicht den Spaß verderben.
- Tanzt, schreit euch die Seele aus dem Leib am Schabbat und bei der Hawdala. Das sind die kostbarsten Momente, um eine Verbindung aufzubauen und später darauf zurückzublicken. Mit euren Freunden beim Schabbat Schira zu singen, zu tanzen, gemeinsam zu lachen und uns beim Spirit Circle die Stimmen heiser zu schreien – all das gehört zur Magie von Perlman. Die Erinnerungen, die ihr unter dem Perlman-Baum schafft, sind es, die euch auch nach Ende des Sommers noch begleiten werden.
- Gönne dir die bedeutungsvollen Momente. Nimm dir während „Seperates“ Zeit zum Nachdenken, halte bei „Kavanah“ einen Moment inne und schalte dein Handy stumm, damit du ganz bei der Sache sein kannst. Diese Programme sollen dir dabei helfen, eine verbundene, bedeutungsvolle Gemeinschaft aufzubauen. Letztendlich wissen wir alle: Es sind die Menschen, die den Ort ausmachen. Auch wenn es sich manchmal intensiv anfühlt – lass dich darauf ein.
- Schreibe deine Gedanken auf. Ob in einem Tagebuch oder in deiner Notizen-App (so wie ich es gemacht habe!) – halte fest, was du lernst und erlebst. Ich schaue immer noch gerne zurück und sehe, wie sehr ich mich in diesen sechs Wochen weiterentwickelt habe. Du musst nicht alles festhalten, sondern nur die Momente, die dir am wichtigsten sind.
Und schließlich: Ganz gleich, ob du BBYO Jahren bei BBYO mitmachst oder gerade erst anfängst – die Sommerprogramme eröffnen dir ganz neue Perspektiven. Deine BBYO wird von hier aus nur noch weitergehen, also probier einfach alles aus! Wenn du es zulässt, werden diese Erfahrungen dein Leben verändern!
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